Dabei geht ihre Kritik über Trumps Russlandpolitik hinaus: „Mit seinen erneuten Attacken auf Verbündete und demokratische Institutionen schwächt Trump den Westen und beschädigt die Demokratie.“ Eine Einschätzung, die ihrer Meinung nach auch viele US-Amerikaner teilen.
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Ukraine von Trump im Stich gelassen?
Ukraine von Trump im Stich gelassen?
Umso entschlossener müsse Europa seinen Kurs halten und fest an der Seite der Ukraine stehen. Denn Putin wartet genau darauf, dass aus Verunsicherung Uneinigkeit und aus Uneinigkeit Rückzug wird.
„Putin spielt auf Zeit, er hält uns für komplette Weicheier und sagt, wenn ich die nur lang genug penetriere, dann fällt die Gesellschaft auseinander und das müssen wir ernst nehmen.“ Was auf dem Spiel stünde, macht Strack-Zimmermann deutlich: „Wenn die Ukraine diesen Krieg verliert, wird Vladimir Putin, so wahr ich hier sitze, nicht aufhören.“ Sie rechnet damit, dass er weitere europäische Staaten, darunter Deutschland, destabilisieren und möglicherweise ein Land im Baltikum angreifen könnte. Die Ukraine zu unterstützen heißt deshalb auch, Europas eigene Sicherheit zu verteidigen. Wer heute nachgibt, muss damit rechnen, dass Putin morgen weitergeht.
