Haushalt in Damme verabschiedet.
Während viele Kommunen über finanzielle Belastungen klagen und in Schwierigkeiten sind, ausgeglichene Haushalte vorzulegen, schreibt die Stadt Damme auch 2026 mit großer Wahrscheinlichkeit schwarze Zahlen. Und das bei einer Steigerung der Kreisumlage um 3,5 auf 42 Punkte, was für Damme eine Mehrbelastung von 1,36 Millionen Euro bedeutet.
Nach den Worten des scheidenden Kämmeres Werner Fischer sind auch jetzt wieder keine Darlehen auf dem Kreditmarkt vorgesehen. Er hob hervor, dass im Jahre 2010 Damme letztmalig einen Kredit bei einer Bank in Anspruch genommen habe.

Heiko Bertelt sagte anerkennend im Namen der FDP Damme:
„Wir sind in Damme im Vergleich zu vielen anderen Kommunen, aber auch zum Bund und Land, noch recht gut aufgestellt.“ Das verdanke die Stadt den wirtschaftlich erfolgreich tätigen Unternehmen in Damme. Die Erhöhung der Kreisumlage sei zwar eine finanzielle Belastung für die Kommune,
die Damme aber noch stemmen könne. Er monierte, dass der Bund und das Land immer mehr Aufgaben auf den Landkreis und die Kommunen abwälzten, ohne sie im Gegenzug aber ausreichend zu entschädigen. (vgl. OV 11.12.2025)
Heiko Bertelt bedankt sich auch auf diesem Wege namens der Dammer Liberalen bei Kämmerer Werner Fischer, der bei der Ratssitzung zum letzten Mal einen Haushaltsplanentwurf in den Rat eingebracht hatte, für die immer gute und demokratische Zusammenarbeit mit der FDP Fraktion.