Erweiterung der Biogasanlage in Osterfeine
Naturschützer lehnen Planungen ab.
Biogasanlage

Foto FDP Archiv
Ziel und Zweck
Die Erweiterung der Biogasanlage entspricht auch dem Wunsch von 40 bis 45 Gebäudeeigentümern in der Osterfeiner Siedlung Meyers Grund. Auch sie möchten ihre Häuser zukünftig mit Wärme aus der Biogasanlage versorgen. Zur Zeit sind es rd.100 Kunden.
Kritik von Naturschützern
Der Naturschutzbund (Nabu) gab eine umfangreiche
Stellungnahme ab.
Der NABU bemängelt u.a.eine unvollständige
und irreführende Umweltprüfung. Ausdrücklich behält sich der Nabu die Einleitung eines
Normenkontrollverfahrens vor".(Vgl. OV 18.04.2026)
Gutachter betont Umweltschutz
Der Gutachter wies diese Vorwürfe zurück und betonte, dass auch der
Landkreis Vechta als zuständige Fachbehörde keine Einwände habe.
FDP stimmt zu
Die FDP stimmt der Beschlussvorlage zu. Das Recht und die Pflicht der Nabu, sich kritisch zu Wort zu melden und sich für die Umwelt einzusetzen, wird ohne Einwände anerkannt. Die FDP hebt hervor, dass eine Erweiterung der Biogasanlage dem Wunsch der Bürger entspricht, und die Stadt Damme auf ihrem Weg zu einer autarken Energieversorgung durch eine Biogasanlage eine gute Ergänzung zu den regenerativen Energieträgern Wind und Sonne erhält.
Wie geht es weiter?
Der Planungsausschuss am 24.09.2026 hat mehrheitlich (gegen die Stimmen von SPD und Grünen) dem Rat empfohlen, einer Erweiterung der Anlage zuzustimmen.
Kommentar
Energiepolitik betrifft uns alle unmittelbar. Eine zukunftsfähige Stadt wie Damme entsteht dort, wo Verantwortung, Transparenz und Bürgerbeteiligung zusammenkommen. Unser Ziel sollte deshalb sein, gemeinsam über alle Fraktionen hinweg Lösungen für eine nachhaltige Umweltpoliitk zu entwickeln, die heute funktionieren und zugleich den Blick auf die nächsten Generationen richten soll. Eine "autarke Energieversorgung" ist daher ein lohnendes Ziel der Politik in Damme.
Quellen
Erweiterung der Biogasanlage in Osterfeine
Umweltbericht zur 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 199 „Biogasanlage E.U.R.O. Biopower GmbH & Co. KG“ Seite 20.



Jürgen Kurzer:
Stephan Möller

