Nach den Wahlen:
Politik treibt die Menschen an die Ränder
Gebrochenen Versprechen treiben die Menschen an die Ränder. Kubicki kritisiert: „Union und SPD haben Entlastungen für alle Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Das Gegenteil ist der Fall. “
Foto: FDP.de
Meinung
Während die Koalition streitet, überschlagen sich die Negativmeldungen. Kubicki warnt vor einem „Winter der eisigen Kälte“. Sein Befund: viele Problembeschreibungen, aber kaum Lösungen. „Deshalb glauben junge Menschen: Dann ist es auch egal, ob wir links oder rechts wählen. Hauptsache es ändert sich was.“ Die Erinnerung an das Jahr 1930 sollte heute ein politisches Mahnbild sein für die Verletzlichkeit demokratischer Prozesse. rb
Die Erweiterung der Biogasanlage entspricht auch dem Wunsch von 40 bis 45 Gebäudeeigentümern in der Osterfeiner Siedlung Meyers Grund. Auch sie möchten ihre Häuser zukünftig mit Wärme aus der Biogasanlage versorgen. Zur Zeit sind es rd.100 Kunden.
Kritik von Naturschützern
Der Naturschutzbund (Nabu) gab eine umfangreiche
Stellungnahme ab.
Der NABU bemängelt u.a.eine unvollständige
und irreführende Umweltprüfung. Ausdrücklich behält sich der Nabu die Einleitung eines
Normenkontrollverfahrens vor".(Vgl. OV 18.04.2026)
Gutachter betont Umweltschutz
Der Gutachter wies diese Vorwürfe zurück und betonte, dass auch der
Landkreis Vechta als zuständige Fachbehörde keine Einwände habe.
FDP stimmt zu
Heiko Bertelt
Die FDP stimmt der Beschlussvorlage zu. Das Recht und die Pflicht der Nabu, sich kritisch zu Wort zu melden und sich für die Umwelt einzusetzen, wird ohne Einwände anerkannt. Die FDP hebt hervor, dass eine Erweiterung der Biogasanlage dem Wunsch der Bürger entspricht, und die Stadt Damme auf ihrem Weg zu einer autarken Energieversorgung durch eine Biogasanlage eine gute Ergänzung zu den regenerativen Energieträgern Wind und Sonne erhält.
Wie geht es weiter?
Der Planungsausschuss am 24.09.2026 hat mehrheitlich (gegen die Stimmen von SPD und Grünen) dem Rat empfohlen, einer Erweiterung der Anlage zuzustimmen.
Kommentar
Energiepolitik betrifft uns alle unmittelbar.
Unser Ziel sollte deshalb sein, gemeinsam über alle Fraktionen hinweg Lösungen für eine nachhaltige Umweltpoliitk zu entwickeln, die heute
funktionieren und zugleich den Blick auf die nächsten Generationen richten soll. Eine "autarke Energieversorgung" ist daher ein lohnendes Ziel der Politik in Damme. rb
Die FDP-Fraktion beantragte eine Prüfungsuntersuchung: Sie möchte wissen, welche Vor- und welche Nachteile die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für die Anlieger und für die Stadt haben könnte.
Heiko Bertelt
"Straßen müssen ausgebaut werden, aber die Bürger werden z.T. finanziell stark belastet. Ist eine finanzielle Alternative möglich und sinnvoll?
Am 22. 09.2026 behandelte der Grundstücks- und Straßenbauausschuss den Antrag der FDP-Fraktion und sprach sich einstimmig dafür aus, die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, welche Auswirkungen eine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in Damme haben könnte.
Sachliche Diskussion im Ausschuss
Stephan Möller FDP
In einer sachlich geführten Diskussion sprach sich Stephan Möller (FDP) für eine Abschaffung der Anliegerbeiträge aus. Die derzeitige Regelung benachteilige Grundstückseigentümer. Eine Finanzierung über alle Köpfe hinweg sei fairer. Bedenken, dass eine Abschaffung u.a. Begehrlichkeiten wecken könnte, wenn mehr Anlieger mit dem Wunsch nach einer Sanierung ihrer Straße an die Politiker herantreten könnten, entgegnete Stephan Möller, "für diesen Fall müsste der Rat entsprechende Kriterien zur Priorisierung von besonders stark sanierungsbedürftigen Straßen entwickeln.".
(OV 23.09.2026)
Beschlussvorlage
Neuer Rat soll Entscheidung fällen
Der Ausschuss votierte schließlich einstimmig dafür, die Verwaltung mit der Prüfung der finanziellen Auswirkungen einer Abschaffung der Straßenausbaubeiträge auf den städtischen Haushalt zu beauftragen.
Jugend & Kommunalpolitik
Pumptrack in den Dammer Bergen
Gibt es die Möglichkeit in Damme neben dem zukünftigen
Skatepark einen Pumptrack einzurichten?.
Foto: Stadt Bramsche
Die Zukunft des Skateparks in Damme beschäftigt weiterhin
Jugendliche und Kommunalpolitik. Das Jugendteam Damme
hat sich mit Fragen zur Zukunft der Anlage und den Möglichkeiten
einer Wiedereröffnung an die Verwaltung gewandt. Nun hat Elias Schwöppe von der FDP Damme die Idee in die Öffentlichkeit gebracht, neben dem Skatepark die Errichtung eines Pumptracks zu diskutieren.
Was ist ein Pumptrack?
Ein künstlich angelegter Rundkurs
Ein Pumptrack besteht aus Wellen, Bodenbuckeln und Steilkurven.
Ohne Treten: Geschwindigkeit wird nur durch Gewichtsverlagerung und aktive Auf- und Abbewegungen erzeugt ("Pumpen").
Standposition: Man steht auf den Pedalen oder dem Sportgerät und sitzt praktisch nie im Sattel.
Wer nutzt ihn? Neben Mountainbikes und BMX-Rädern auch Skater, Inlineskater, Scooter-Fahrer und Kinder mit Laufrädern.
Der Hauptunterschied zum Skatepark liegt im Zweck: Ein Skatepark ist für Sprünge und Tricks an Rampen ausgelegt, während ein Pumptrack ein geschlossener Rundkurs ist. (Google KI)
Meinung
Position der FDP Dammer Berge
Elias Schwöppe:
"Die FDP stimmt der Beschlussvorlage zu und begrüßt die
Initiative des Jugendteams als Bereicherung der
Kommunalpolitik in Damme".
Wie geht es weiter?
Mit der vorgesehenen externen fachlichen Expertise sollen
die Möglichkeiten einer Neugestaltung des Skateparks sowie
der dafür erforderliche Aufwand geprüft werden.
Jürgen Kurzer:
"Eine Umgestaltung der Rottinghauser Straße war mir immer eine Herzensangelegenheit. Die Rottinghauser Straße wird nun zur Fahrradstraße umgebaut und: den Anliegern entstehen keine Kosten. "
Stephan Möller
begrüßte die Vorschläge für eine bessere Verkehrsberuhigung der Rottinghauser Straße.
Er bat aber darum, die Neuenwalder Straße bei den Verkehrsberuhigungsplanungen nicht zu vergessen
Nicht nur den Bürgermeister, sondern auch die Mehrheit der Kandidaten im Stadtrat stellt die CDU in der kommenden Legislaturperiode. Mit 54,86 Prozent verlieren die Christdemokraten in Damme dennoch gut 10 Prozent an Stimmen im Vergleich zu 2021, als sie von 64,4 Prozent der Dammer gewählt wurden. Statt 18 stehen ihnen künftig 15 Sitze zu.
Rund 6 Prozent an Stimmen verloren hat die FDP, die statt 16,76 Prozent im Jahr 2021 dieses Mal rund 10,82 Prozent der Bürgerinnen und Bürger aus Damme von sich überzeugen konnte. 3 Sitze stellt die FDP damit künftig im Dammer Stadtrat (2021: 5 Sitze).
Leicht davor reihen sich die AfD mit 13,60 Prozent und die Grünen mit 12,12 Prozent ein. Während die AfD damit neu im Dammer Stadtrat vertreten ist, konnten sich die Grünen im Vergleich zu 2021 (10,23 Prozent) leicht verbessern. Beide Parteien bekommen 4 Sitze zugeteilt. Weil die AfD jedoch nur 3 Kandidaten stellt, wird ein ihr zugeteilter Sitz entfallen.
Der Stimmanteil der SPD bleibt im Vergleich zur letzten Wahl annähernd stabil (2021: 8,61 Prozent.; 2024: 8,40 Prozent). Die Partei behält ihre 2 Sitze.
Die Wahlbeteiligung liegt bei 66,74 Prozent. (OV 14.09.2026)
Gemeinsam für Damme
Die FDP bedankt sich bei allen Kandidaten für ihren unermüdlichen Wahlkampfeinsatz und bei den Wählerinnen und Wählern für ihre Stimmen für die Dammer Liberalen.